Hier spielt die vor über 475 Jahren gegründet Sächsische Staatskapelle Dresden und damit eines der ältesten und traditionsreichsten Orchester der Welt. Dieses ist in der Semperoper pro Saison in etwa 250 Opern- und Ballettaufführungen zu hören. Hinzu kommen rund 50 sinfonische Konzerte, Matineen und Kammermusikabende.
Ihre Geschichte wurde von bedeutenden Kapellmeistern geprägt, darunter Carl Maria von Weber und Richard Wagner, der das Orchester als seine „Wunderharfe“ bezeichnete.
Richard Wagner brachte Rienzi, Der fliegende Holländer und Tannhäuser in der Semperoper zur Uraufführung. Untrennbar ist die Verbindung mit Richard Strauss. Neun seiner insgesamt 15 Opern kamen in der Semperoper zum ersten Mal auf die Bühne, darunter Salome, Der Rosenkavalier und Elektra.
In der kommenden Saison spannt die Semperoper Dresden einen programmatischen Bogen von Verdi bis Wagner und rückt die komplexen Verflechtungen der Figuren in den Mittelpunkt. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Dresden mit Werken und Bezügen von Paërs Leonora über Wagners Rienzi.
Neben den Premieren u.a. von Un ballo in maschera (Verdi), Rienzi, der Letzte der Tribunen (Wagner) und Die lustige Witwe (Lehár) werden die weltberühmten Opern Carmen (Bizet), Cavalleria Rusticana & Pagliacci (Mascagni & Leoncavallo), Die Zauberflöte, Don Giovanni, Le nozze di Figaro (Mozart), La Bohème, Tosca (Puccini), Don Carlo (Verdi) im Repertoire sein.
Für die Ballett-Liebhaber bringt die Semperoper Ballett Company u.a. Onegin (Cranko) und Carmen (Inger) sowie als Premiere Cinderella (Kinsun Chan) auf die Bühne.
Im 200. Jahr nach dem Tod von Beethoven wird Daniele Gatti (Chefdirigent der Sächsische Staatskapelle Dresden seit der Saison 2024/25) alle neun Sinfonien Beethovens in zwei Beethoven-Zyklen dirigieren. Als einzige Oper Beethovens wird Fidelio, in der Inszenierung von Christine Mielitz, neben Leonora von Paër einen besonderen Platz erhalten.
Treffen Sie die Semperoper Dresden auf der RDA Group Travel Expo 2026 in Köln am Stand D09.